VfB Linz – SG Weitefeld

SG Weitefeld-Langenbach verliert auch in Linz

Bezirksliga Ost Dritte Niederlage im vierten Saisonspiel für den Vizemeister der vergangenen Runde – Neitzerts Strafsoßtor ist zu wenig

Linz. Bezirksligist VfB Linz zeigte sich von der 0:5-Schlappe in der Vorwoche bei der SG Malberg wesentlich besser erholt, als die SG Weitefeld vom 1:4 zu Hause gegen Müschenbach. Vor rund 80 Zuschauern auf dem Kaiserberg gewannen die Linzer am Freitagabend das Duell der zuletzt so arg gerupften Tabellennachbarn mit 3:1 (2:0).
Bei freundlichen Spätsommer-Temperaturen entickelte sich schnell ein ansehnliches Spiel, in dem die lautstarken Gastgeber zunächst agiler wirkten und deutliche Vorteile hatten. Gegen die sichere Abwehr des VfB kamen die Weitefelder im ersten Durchgang bei allem redlichen Bemühen zu keiner echten Torchanceund wirkten noch ein wenig angeschlagen von der vergangenen Heimpleite.
Ganz anders die Linzer, für die Michael Krupp in der 14 .Minute aus 16 Metern knapp am Tor vorbeizielte. Besser traf der Linzer Stürmer fünf MInuten später, als ihm der Ball im Getümmel des Strafraums vor die Füße fiel und er im Gewirr der Leiber und Beine die Lücke zum erflogreichen Turschuss fand.
Sieben Minuten vor der Pause legte Arian Kuqi das 2:0 nach. Der VfB-Angreifer erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld und schloss seinen Sololauf mit einem präzisen Schuss von links ins lange Eck ab.
Nach dem Wechsel wurden die Weitefelder mutiger und sahen sich in der 54.Minute belohnt, als der Linzer Torwart Christopher Shady den SGW-Angreifer Fabian Lohmar im Strafraum zu Fall brachte. Den fälligen Foulelfmeter versenkte Dominik Neitzert zum Anschlusstreffer. Doch zu mehr reichte es nicht für die Gäste aus dem Westerwald, weil die Linzer Defensive keine weiteren Chancen zuließ und der VfB nach vorn immer wieder Nadelstiche setzte. Den entscheidenden kurz vor dem Ende. Der starke Andre Fischer beseitigte mit dem 3:1 alle Zweifel am Linzer Heimsieg (87.).
Gästetrainer Volker Heun war enttäuscht über die erneute Niederlage. “Wir haben es mit unseren Fehlerm dem Gegner zu einfach gemacht, zu seinen Toren zu kommen. Im ersten Durchgang waren die LInzer aggresiver, in Halbzeit zwei haben wir besser dagegen gehalten. Aber es hat leider trotzdem nicht gereicht.”